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Rotorua, fotografiert von der Koura Logde, unserem
Domizil für die nächsten 3 Tage.
Schade, dass man Gerüche noch nicht ins Internet stellen
kann, denn diese hübsch anzuschauende Wolke rechts im Bild stinkt
ganz gewaltig nach Schwefel. Und wenn der Wind günstig steht, stinkt
ganz Rotorua! |
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Im Kuirau Park, direkt neben der Stadtmitte, sind
viele heiße Quellen und kleinere dampfende Seen zu bestaunen.
Irgendwann bekommt man dann Kopfschmerzen von dem
Gestank, dann reichts und man sollte weiter ziehen. |
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Solche blubbernden Schlammpfützen sind über 100°C
heiß.
Die Pflanzen rings um diese Quellen sind alle
abgestorben. |
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Im Waimangu-Tal, südlich
von Rotorua, findet man dann die größeren Ausgaben heißer
Quellen und kochender Seen.
Auf einer Strecke von etwa 5 Kilometern reihen sich der
Bratpfannen-See, der Inferno-Krater, Echo-Krater und schwarzer
Krater aneinander.
Bis 1904 war hier der größte Geysir der Welt mit einer
460m hohen Springfontäne zu bewundern, der jedoch nach einem
Erdrutsch inaktiv wurde. |
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Einer Touristengruppe vor uns verdankten wir dann
den Auftritt dieser Maoriguppe, die volkstümliche Lieder und Tänze
vorführten. |
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Der Inferno Crater füllt und leert sich in
unregelmäßigen Abständen mit türkisfarbenem Wasser. |
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Unterschiedlichste mineralische Ablagerungen
ergeben dieses farbenfrohe Naturschauspiel im Waimangu-Tal. |
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Die Warbrick-Terassen.
Aus der heißen Quelle im Hintergrund steigt
mineralreiches Wasser empor, das langsam die Terassen herunterfließt
und dabei immer neue Ablagerungen hinterläßt. |
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Die mineralreichen Gewässer münden
schließlich im Lake Rotomahana. Hier fischen hunderte Kormorane
und schwarze Schwäne die Nahrung aus dem Mündungsgebiet heraus. |
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Baumfarne, so wie dieser dominieren die
subtropischen Wälder der neuseeländischen Nordinsel. |
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Eine der vielen Brücken im Waimangu-Tal.
Wieder eine Gelegenheit für ein kleines Küsschen. |
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Hells Gate.
Wenn wir gedacht hatten, wir wüssten, wie sehr Schwefel
stinken kann, so haben wir an diesem Ort neue Dimensionen des
Geruchs erlernt. |
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Entlang eines etwa 3 Kilometer langen Rundweges
kann man am "Tor zur Hölle" bis zu 140°C heiße Quellen,
Schlammvulkane und nach faulen Eiern riechende Fumarolen
(Erdspalten, aus denen Gase austreten) erleben. Vielerorts
kristallisieren die Schwefelgase aus, wie im Bild links unten
gezeigt. |
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Dieser Wasserfall wird gespeist von den heißen
Quellen weiter oben. Seine Temperatur beträgt jedoch nur noch knapp
40°C, womit ein Duschbad möglich ist. Die Maori haben hier in
früheren Zeiten nach einer kriegerischen
Auseinandersetzung oder nach der Jagd die Wunden an Körper und
Geist gewaschen. |
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Nachmittags sind wir am östlichen Ufer
des Lake Okataina entlang gewandert. Der Pfad schien nicht
häufig begangen worden zu sein, denn an der ein oder anderen Stelle,
war das Weiterkommen recht mühsam.
Wer mehr Zeit mitbringt und den Pfad noch weiter
entlanggeht als wir, der kann in 1 bis 2 Tagen den Vulkan Mount
Tarawera erreichen. |
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Die Wanderung am Lake Okataina war geprägt durch
sehr abwechslungsreichen Pflanzenbewuchs. An der einen Stelle
dichter subtropischer Wald mit großen Baumfarnen, anderswo ein
"Schneewittchen-Wald" mit knöchelhohem Moos. |